15.08.2014 - Die Geschichte der öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Stuttgart

 

Für alle daheimgebliebenen 356er Freunde, sollte unser Sommerabend die Geschichte der öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart, näher bringen.

Treffpunkt war um 16.00 Uhr, bei der Talstation der Standseilbahn zum Waldfriedhof in Stuttgart- Heslach.

 

Pünktlich trafen 23 Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Stammtischleiter Claus Schmid, leitete dieser schnell zum Thema unseres heutigen Erlebnisabends über.

Eine Fahrt mit der Stuttgarter Standseilbahn ist immer ein Erlebnis. Die ungewöhnliche Verbindung von Heslach zum Stuttgarter Waldfriedhof wurde 1929 erstmals in Betrieb genommen. Die beiden Wagen, die nahezu geräuschlos betrieben werden, sind noch heute weitestgehend im Originalzustand. Die Fahrt dauerte jeweils 4 Minuten, wobei ca. 90 Höhenmeter überwunden wurden. Die Technik begeisterte die 356er Freunde, da doch die Bewegung der beiden Wagen nach dem Gewichtsausgleichsprinzip, nahezu geräuschlos betrieben wird.

 

Nach einem Aufenthalt am Waldfriedhof, in welchem unter anderem Stuttgarter Persönlichkeiten wie

 

Paul Bonatz(Architekt)

Robert Bosch (Fabrikant)

Otto Herbert Hajek (Bildhauer)

Walter Hallstein (Präsident der Europäischen Kommission der EWG)

Theodor Heuss (1. Deutscher Bundespräsident)

Elly Heuss-Knapp (Schriftstellerin)

Arnulf Klett(Oberbürgermeister)

 

die letzte Ruhestätte fanden, wurde die Talfahrt angetreten.

Die Stammtischfreunde  machten sich auf zur Strassenbahnwelt in Bad Cannstatt

 

In diesem restaurierten Depot, hat die Straßenbahnwelt Stuttgart in einem historischen, denkmalgeschützten Gebäude von 1929 verschiedenen Beförderungsfahrzeugen ausgestellt.

Wir Porschefreunde kennen einen Porsche GT2 oder GT3, was aber ein GT4 oder GT6 ist, das hat uns der Historiker der Stuttgarter Straßenbahnen, Herr Dr.Niederich, in einer 90 Minuten andauernden Führung kurzweilig erklärt.

Das Ambiente, welche  den ursprünglichen Zweck und die jahrzehntelange Nutzung als Straßenbahndepot den Teilnehmer die richtige Stimmung anbot, mit sichtbaren Gebrauchsspuren an Wänden und Böden, Schienen quer durch die Museumsräume, runden den spannenden Beitrag zur Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt Stuttgart, eindrucksvoll ab.

 

Anschließend wurde der Abend mit einem gemütlichen Zusammensein im alten Schlachthof der Stadt Stuttgart in gemütlicher Runde beendet.

Mit Hinweisen auf die nächsten Aktivitäten endete ein gelungener Sommerabend.

 

 

Text und Bilder:   Claus Schmid  

 

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