Fahrt ins Hohenloher Land

unser Clubmitglied Manfred Walter zeigt uns seine Heimat

Der Mai ist gekommen, das Wetter ist wie bestellt für eine Ausfahrt ins Hohenloher Land. Zum Start entschlossen, haben sich 36 Fahrer und Beifahrer mit 19 Fahrzeugen des 356er Stammtisch Baden Württemberg.  

Das Ziel unserer Ausfahrt,  ist das Deutsche Automuseum in Langenburg mit der dazugehörigen Burg Langenburg. Ausgewählt wurde dieser Streckenverlauf durch unser Clubmitglied Manfred Walter.

 

Die landschaftlich schöne Anfahrt, durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, durch die Täler der Rems, Kocher und Jagst in die Hohenloher Ebene, war durch das befahren von vielen schmalen Straßen, mit noch mehr Kurven kurzweilig und interessant. Den Teilnehmer wurden durch das Farbenspiel der Natur, durch Licht und Schatten bei der Durchfahrung von Waldabschnitten, immer neue Perspektiven unserer schönen schwäbischen Heimat geboten.  

Die erste Etappe von Urbach / Remstal nach Langenburg  über 93 km Fahrstrecke, wurde unterbrochen durch eine kurze Pause im Mittelalterlichen Städtchen Vellberg.

Diese 4000 Einwohner zählende Kleinstadt, wurde von der Familie von Vellberg in einer Urkunde vom 3. Mai 1102 mit Heinrich von Vellberg erstmals erwähnt. Im Jahre 1500 erteilte Kaiser Maximilian die Marktrechte für Vellberg und bereits 6 Jahre später erhielt die Stadt das Stadtrecht zugesprochen.

 

Nach kurzer Pause wurde der Weg am Mittellauf der Jagst nach Langenburg unter die Räder genommen. Die Jagst, zusammen mit dem Kocher und der Enz, zählt zu den drei größten Nebenflüssen des Neckars. Nach der Länge nimmt sie unter ihnen mit 190 Kilometern nominell den ersten Rang ein.

In Langenburg angekommen, konnte bei der Pause, entweder das Deutsche Automuseum, das Schloss Langenburg oder die Natur  besichtigt werden.

Den Abschluss in Langenburg bildete ein Besuch des Café Bauer mit Ihrer wunderschönen Sonnenterasse und einem weiten Blick über die Jagst in die Hohenloher Ebene. Kuchen und Kaffeespezialitäten sind sehr zu empfehlen.

Bekannt wurde die Familie Bauer durch das feine Dessertgebäck, genannt Wibele, das seit 1763 ununterbrochen im Familienbetrieb hergestellt wird.

 

Der zweite Teilabschnitt führte weiter auf schmalen und malerischen Straßen über

72 km nach Mittelbronn in das Gasthaus Stern.

Der Abschluss in diesem Gasthof wird geprägt durch den "Stern"- Wirt Rolf Heusch.

Sein grauer Bart lässt vermuten, dass dieser Mann offensichtlich in der Welt herumgekommen ist. So wurden wir begrüßt mit einem außergewöhnlichen Aperitif. Dazu wurden wir in den Ge­wöl­be­kel­ler geführt, der mit einer au­ßer­ge­wöhn­li­chen At­mo­sphä­re uns erwartete. Der Kellerraum ist mit Ker­zen und "Ge­spens­tern" kunst­voll de­ko­riert. Die Sekt­fla­sche zum Aperitif, wurde durch den "Stern"- Wirt Rolf Heusch mit ei­nem be­ein­dru­cken­den Sä­bel mit nur einem Schlag ge­öff­net. Das ganze abgerundet, mit Erzählungen und Anekdoten, gestaltete den Abschluss des Tages kurzweilig. Nicht zu vergessen sind die ausgezeichnete schwäbischen Speisen und der vorbildliche Service im Gasthaus.

 

Nach diesem gelungenen Abschluss, verabredeten sich die Teilnehmer auf die nächsten Unternehmungen mit Ihren luftgekühlten Porsche Fahrzeugen.

 

 

Text und Bilder:   Claus Schmid  

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